Die Gesellschaft des langen Lebens (PDF), 2013, d

Die Zukunft von Altern, Wohnen, Pflegen
Autoren: Karin Frick, Frerk Froböse, Detlef Gürtler
Auftraggeber: Senesuisee
Sprache: Deutsch
2013

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    Die Gesellschaft des langen Lebens

    Zur Zukunft von Altern, Wohnen, Pflegen

    Unsere Gesellschaft wird älter. Dieser demografische Trend wirft Fragen auf: Wie werden Menschen mit 70 in Zukunft leben wollen, welche Service-Leistungen werden sie erwarten? Was bedeutet das für Politik und Dienstleister? Im Auftrag von senesuisse, dem Verband wirtschaftlich unabhängiger Alters- und Pflegeeinrichtungen, hat das GDI Gottlieb Duttweiler Institute die vorliegende Studie erarbeitet. Sie präsentiert eine Vision, wie sich Lebensstile, Wohnformen und Dienstleistungswünsche von älteren Menschen verändern. Und was das für Dienstleister bedeutet. Die Studie erläutert Fragen wie:

    • Welche Lebens-, Betreuungs- und Wohnformen im Alter werden entstehen?
    • Welche neuen Care-Formate entstehen zwischen Discount und Premium?
    • Wie entwickelt sich die Automatisierung der Pflege mit neuer Robotertechnik?

    Als Antworten stellt die Studie eine Reihe von Thesen auf:

    ALTERN
    Fluid Life – Leben ohne Verfallsdaten
    Altern ist grenzenlos, es fängt nicht an und hört nicht auf; Phasen gehen ineinander über, biografische Kontinuität macht Altern heterogen und individuell; es gibt keine Kategorie «Alter»

    Permawork – Sinnfindung in der Tätigkeit
    Rente und Ruhestand sind Begriffe der Vergangenheit; das lange Leben bedingt neue Vorstellungen von Tätigkeit; neben und nach der Erwerbsarbeit sind wir anderweitig aktiv und produktiv

    WOHNEN
    Stay Management – Der Platz der Alten ist vor Ort
    Heim und Daheim verschmelzen zu Quartieren; das Bedürfnis nach Mobilität im eigenen Umfeld ist konstant; Pflegeleistungen sind Teil eines einfach per Kreditkarte zu ordernden Service-Pakets

    Mobile Home – Der Platz der Alten ist die Welt
    Altern findet an mehreren Orten gleichzeitig statt, das Reisen hört nicht auf; es gibt überall auf der Welt Orte, die für das Altern unterwegs geschaffen sind; dort fühlt man sich zuhause

    PFLEGEN
    Flexible Care – Pflegeperspektive Convenience
    Altern ist anstrengend, aufgrund der hohen Erwartungen an Ältere wird es immer anstrengender; es wächst das Bedürfnis nach Convenience-Angeboten, die das Altern vereinfachen

    Care-Tech – Roboter übernehmen immer mehr Pflegearbeit
    Roboter erledigen die unangenehmen Aufgaben der Pflege; sie ermöglichen ein Zusammenspiel von Fachkräften, Freiwilligen und sich selbst; sie sehen nicht «robotisch» aus

    Zusammenfassung

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