Wie Sandblock die Milliarden-Dollar-Branche der Loyalty-Programme aufmischt
Das französisches Startup Sandblock will die Kundenbindung mit Blockchain revolutionieren. CEO und Mitbegründerin Sarah-Diane Eck erklärt ihr Geschäftsmodell in einem Video – und an der GDI-Handelstagung.

10 000 Kundenbindungsprogramme mit acht Milliarden Mitgliedern gibt es weltweit – Tendenz steigend. Jedes Jahr vergeben Airlines, Supermärkte und Shoppingcenter Treuepunkte im Wert von 120 Milliarden US-Dollar. Doch meist hat jedes Unternehmen, jede Marke ein eigenes Programm. Punkte beim einen Geschäft erhalten und beim anderen einlösen? Oft noch Fehlanzeige.

Das will das französische Startup Sandblock nun ändern. Das Unternehmen verspricht, mit Gamification und Blockchain die Kundenbindung zu steigern. Mit der Sandblock-App bekommen Kunden ihre Treuepunkte als «Satisfaction Tokens» getauscht. Diese Crypto-Anlage besitzt einen realen Wert, kann getauscht oder bei dritten Treueprogrammen eingelöst werden. Und einen weiteren Vorteil hat das Treueprogramm basierend auf Blockchain: Durch die Verschlüsselung bleiben die Kundendaten jederzeit geschützt.

Die Abwicklung unter den verschiedenen Kundenbindungsprogrammen regeln Smart Contracts. Insgesamt wird das dezentralisierte System für die Anbieter der Programme so günstiger.

Mehr zu ihrem Startup verrät CEO und Mitgründerin Sarah-Diane Eck in diesem Video.

Sarah-Diane Eck ist Referentin an der 69. Internationalen Handelstagung, welche vom 5. bis 6. September 2019 am Gottlieb Duttweiler Institut stattfindet.

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