Wie Gesichtserkennung die besseren Roboter schafft
Roboter werden auf Gesichtserkennung angewiesen sein, um für uns bestmögliche Dienstleistungen zu erbringen. Über Anwendungen in der Medizin und über Hindernisse sprach GDI-Forschungsleiterin Karin Frick in der SRF-Sendung «Kontext».

In China wird Gesichtserkennung im öffentlichen Raum grossflächig zur Überwachung der Bevölkerung eingesetzt, was uns in der Schweiz bisweilen erschaudern lässt. Gesichtserkennungssoftware könne aber nicht nur zur Überwachung eingesetzt werden, so Karin Frick, Forschungsleiterin am GDI. Sie sei ein wichtiges Element bei der Entwicklung zukünftiger Computertechnologien. «Wenn ein Roboter in einem Geschäft Leute unterstützt, dann kann dieser Roboter besser kommunizieren, wenn er die Leute sehen kann. Es geht darum, Gefühle zu lesen, Stimmung abzulesen und entsprechend zu reagieren», sagt Frick in der SRF-Sendung «Kontext». Kritisch sei natürlich immer die Frage, wer welche Daten sehen, teilen oder speichern dürfe.

Gesichtserkennungssoftware könne zudem schwer kranken Menschen oder Babys bei der Kommunikation helfen, erklärt die GDI-Forscherin. – Aber hören Sie selbst:

Karin Frick: «Videokonferenzen werden bleiben»
Laut GDI-Forschungsleiterin Karin Frick sind Online-Plattformen wie Zoom gekommen, um zu bleiben. Rund die Hälfte der virtuellen Meetings dürften nach Ende der Pandemie wieder in der realen Welt stattfinden, schätzt die Forscherin in der SRF-«Tagesschau».