Wellness heute: Die Abkürzung ins Glück
Nie war unser Wunsch nach Perfektion grösser als heute, meint GDI-Trendforscherin Marta Kwiatkowski. Im Video-Interview beschreibt sie die Ursachen für unser Streben nach Glück.

Meditation, Superfood, Brain-Hacking – Die Mittel, das Beste aus uns heraus zu holen, werden immer vielfältiger. Doch wieso erleben wir gerade jetzt einen derartigen Boom?

Kwiatkowski sagt, zum einen sind es globaler Wohlstand und die Verfügbarkeit von mehr Zeit und Geld, welche den Wunsch nach Selbstoptimierung befeuern.

Zum anderen wird unsere Gesellschaft zunehmend technophiler. Die zeigt sich darin, dass wir Apps, Fitbits und künstliche Intelligenz selbstverständlich in unseren Alltag integrieren.

Schliesslich drängt uns auch der Druck von aussen dazu, sowohl auf dem Arbeits- wie auch Beziehungsmarkt nach Perfektion zu streben.

«Jeder Gedanke verändert den Körper»
In der klassischen Medizin klammerte man die Rolle der Gedanken einfach aus. Dies sei aber zu einseitig gedacht, stellt die Wissenschaftsjournalistin Jo Marchant klar. In ihrem Buch «Cure» erklärt sie, wie Überzeugungen die Gesundheit beeinflussen.