Warum Unternehmen ihre Logos vereinfachen
In den vergangenen Jahren haben einige der weltweit grössten Unternehmen in ihren Logos auf Tiefe und Detailreichtum verzichtet und so ein «Debranding» durchgeführt. Der Markenexperte Ben Schott von «Bloomberg Opinion» analysiert im Video diesen Trend der Markenidentität.

Burger King, VW, Pfizer und viele andere führende Marken haben in den vergangenen Jahren ihre Logos vereinfacht. Doch was war der Auslöser für diese erdrutschartige Zunahme von dem, was der Branding- und Werbe-Profi Ben Schott als «Logo-Debrandings» bezeichnet?

Der unmittelbarste Grund für das «Debranding» sei «mobile-first design», so Schott. «Ausserdem gab es die Frage der Reife. Viele Marken wurden in einem spielerischen, unschuldigen Kontext gegründet, wie zum Beispiel Google oder Air B’n’B», sagt der «Bloomberg Opinion»-Kolumnist. Als diese Unternehmen gewachsen seien, hätten die Logos «erwachsener» werden müssen, um professioneller zu wirken: von karikaturistisch zu corporate, von extravagant zu schlicht, von abgedreht zu modern.

Wie sich das in der Modewelt verhält, und welchen besonderen Weg Warner Bros. gegangen ist, erfahren Sie im Video:

 


Schott ist Referent an der 72. Internationalen Handelstagung, die vom 8. bis 9. September 2022 am Gottlieb Duttweiler Institut stattfindet. ExpertInnen aus Handel, Forschung und der Start-Up-Szene referieren und diskutieren zum Thema Flow Commerce: How Shifting Boundaries Reshape Retail.

Typologie der NachbarInnen: Die Distanzierten
Streit um die Breite der Hecke, ein gemeinsames Grillfest oder «noch nie gesehen»: Es gibt verschiedene Typen von NachbarInnen. In der Studie «Hallo Nachbar*in. Die grosse Schweizer Nachbarschaftsstudie» untersucht das GDI eben genau jene Verhältnisse in der Eidgenossenschaft. Einer von vier Nachbarschaftstypen sind die Distanzierten, die ihre Privatsphäre schätzen.