Unsere Identität wird zum 'We-Dentity'-Netzwerk
Vater, Cellist, Angestellter: Ein Mensch hat viele soziale Identitäten. Eine Studie zeigt, dass sie unsere Entscheidungen stärker beeinflussen, als wir meinen. Mit Folgen für Politik, Führung und die Schule, wie Autorin Bettina Höchli im Interview erklärt.
Eine Studie, die das GDI zusammen mit der Excellence Foundation und der Universität Zürich erstellt hat, untersucht den Einfluss von sozialen Rollen von Menschen auf ihr Verhalten. Je nachdem, ob wir in einer Situation als Privatfrau, Ärztin oder Mutter agierten, handelten wir anders. Das klingt einleuchtend. Was ist neu daran?


Zum Beispiel?



Wie viele solcher Rollen haben wir?


Das klingt komplex. Sprechen Sie darum von «We-Dentity»?


Welche Rolle spielt das Internet dabei?


Welche Konsequenzen haben diese Erkenntnisse für unsere Gesellschaft?


Dann tun wir das doch. Was kann die Bildungswelt denn von der Verhaltensökonomie lernen?


Vernetzung statt Alleingang, «We» statt «Me»: Das klingt nach Konsequenzen auch für Wirtschaft und Politik.



Bettina Höchli präsentiert die Studie am 2. Juni 2015 am GDI. Im anschliessenden Podium diskutieren Professor Ernst Fehr und Peter Kurer (ehemals UBS-VR-Präsident), ob und wie sich die Verhaltensökonomie mit der unternehmerischen Praxis verbinden lässt. Melden Sie sich jetzt zur Studienpräsentation an!
Unterwegs in die Handicap-Gesellschaft
Die soziale Akzeptanz von Menschen mit Behinderung steigt – genauso wie die Herausforderungen für die Betroffenen. Das Magazin «GDI Impuls» nennt die wichtigste Punkte einer GDI-Studie, die den Alltag von Behinderten 2030 beschreibt.