Parag Khanna: Direkte Technokratie
Das politische System der westlichen Demokratie hat (nicht zuletzt durch die Wahl Donald Trumps) an Anziehungskraft verloren. Der US-Geopolitik-Experte Parag Khanna hält ein System der «direkten Technokratie» für überlegener, für das ihm Singapur und die Schweiz als Vorbild dienen. Seinen Beitrag für unseren «Outlook 2017» lesen Sie hier.












Parag Khanna ist Strategieberater und Senior Research Fellow am Centre on Asia and Globalisation der Lee Kuan Yew School of Public Policy der National University of Singapore. Zudem ist er Managing Partner von Hybrid Reality, einem geostrategischen Beratungsunternehmen. Sein neuestes Buch «Technocracy in America: Rise of the Info-State» ist soeben erschienen.

«Outlook 2017»:
Vieles am Start ins Jahr 2017 fühlt sich wie eine Zeitenwende an. Neue Konflikte, neue Akteure, neue Risiken. Und, natürlich, neue Chancen. Im Umfeld der Tagung zur «Zukunft der Macht» fragen wir Referenten und globale Experten, was da ihrer Meinung nach auf uns zukommt. Ihre Antworten ergeben unseren «Outlook 2017».





Dirk Helbing: Die Welt entkomplexen
Die Globalisierung hat die Welt nicht nur vernetzt – sondern auch übervernetzt. Das kann zu systemischen Risiken führen, wie in der Welt-Finanzkrise gesehen. Auch Populismus kann eine Reaktion auf Übervernetzung sein, schreibt der ETH-Professor Dirk Helbing in unserem «Outlook 2017», und schlägt einen Weg zur Entkomplexung vor.