Neuer GDI-Podcast: Moralkonsum – Shopping hat seine Unschuld verloren
Wer nicht Stellung bezieht, ist heute suspekt. Das gilt zunehmend auch für Unternehmen und Marken. Entweder sie reden Klartext, oder sie werden von den Konsumenten gecancelt. – Mehr über Purpose-Convenience und Marken-Aktivismus in der neusten Folge des GDI-Podcast. Jetzt anhören!

Unsere Kaufentscheidungen beruhen zunehmend auf Überzeugungen, Werten und Haltungen. Das bekommen Unternehmen und Marken in Zeiten von «Black Lives Matter», «Fridays for Future» oder «Gilet Jaunes» deutlich zu spüren. Boykott und Shitstorms sind die Albträume heutiger Manager. Brand-Expertin Helen Job sagte dazu am GDI-Trendtag 2020: «Brands verstehen, dass sie etwas tun müssen. Das bedeutet aber nicht, dass sie es auch unbedingt wollen.»

Auch mit den Konsumenten sei es kompliziert, meinte GDI-CEO David Bosshart an der gleichen Konferenz: «Wenn wir heute die Konsumentinnen und Konsumenten anschauen, dann sehen wir: Alle sind gleich, und alle sind verdammt unterschiedlich. Wir werden im Wohlstand als Menschen viel komplizierter, wir werden anfälliger und wir werden verletzlicher. Die Erwartungshaltung ist heute eine ganz andere, wo ich jederzeit überall alles auf einen Klick haben kann.»

Wie Marken und Unternehmen mit «Purpose-Convenience» und Marken-Aktivismus ihre Fans halten wollen, hören Sie in der neusten Folge des GDI-Podcasts:

Moralkonsum: Shopping hat seine Unschuld verloren

GDI-Studie Nr. 49 / 2020

Sprache: Deutsch

Format: PDF, 50 Seiten

Ghost-Everything: wenn das Restaurant keine Sitzplätze mehr braucht
Schliessende Kaufhäuser und leere Schaufenster in Fussgängerzonen sind nicht erst seit der Corona-Pandemie ein Problem. Die Geschäfte in den Innenstädten müssen sich neu erfinden. Im Gespräch mit dem «Deutschlandfunk» zeigt GDI-Forscherin Marta Kwiatkowski die Alternative auf.