Kevin Ashbrook: «Das würde mich in den Wahnsinn treiben»
Statt auf Foodtrends setzt GDI-Küchenchef Kevin Ashbrook auf die Attribute saisonal, regional und frisch. Im Video-Interview spricht er über seinen Perfektionismus, Zukunftsmusik und die Kochkünste seiner Grossmütter.

Für den perfekten Instagram-Post wird der Restaurantbesuch schnell einmal zum Fotoshooting. Kevin Ashbrook, Küchenchef am GDI, lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen: «Ich denke sehr wenig an die Leute, die mit der Kamera ins Restaurant kommen. Das würde mich in den Wahnsinn treiben. Ich versuche einfach, einen guten Job zu machen und alles schön auf den Teller zu bringen.»

Von Trends wie Wellness- oder Functional-Food hält Ashbrook wenig: Wer saisonal, frisch und abwechslungsreich koche, habe alles, was es für ein gesundes Leben brauche, meint er im Video-Interview:

Seine Ausbildung erhielt Kevin Ashbrook im «Sheraton Atlantis» Hotel in Zürich. Es folgten Stationen im «Bellevue Palace» in Bern, im «Chapter One» in London und im Hotel «Waldhaus» in Sils-Maria und eine zweite Ausbildung als Diätkoch im Unversitätsspital Zürich. 2011 bis 2014 war Kevin Ahbrook Executive Sous-Chef im Zürcher Restaurant «Clouds», danach Küchenchef im Restaurant «Nachtjäger», bevor er 2018 im GDI startete.

Event Location am Zürichsee

Das GDI bietet helle und moderne Räumlichkeiten, professionelle Infrastruktur und erstklassige Gastronomie für drei bis 300 Personen.

David Bosshart: «Wer Convenience richtig definiert, kann Menschen gewinnen»
Die Risikobereitschaft der Händler müsse zunehmen, ist sich GDI-CEO David Bosshart sicher. Innovative Partnerschaften seien wichtig, um den sinkenden Margen erfolgreich entgegenzuwirken. In der Verschmelzung von Analog und Digital, in Convenience und im Moralkonsum sieht Bosshart die drei grossen Handelstrends der kommenden Jahre, sagt der Zukunftsforscher im Video-Interview.