Karin Frick: «Videokonferenzen werden bleiben»
Laut GDI-Forschungsleiterin Karin Frick sind Online-Plattformen wie Zoom gekommen, um zu bleiben. Rund die Hälfte der virtuellen Meetings dürften nach Ende der Pandemie wieder in der realen Welt stattfinden, schätzt die Forscherin in der SRF-«Tagesschau».

Das Videoconferencing-Tool Zoom ist einer der wenigen Gewinner der Corona-Pandemie. Ende 2020 sprang der Umsatz der Betreiberfirma im Vorjahresvergleich um 369 Prozent auf 882,5 Millionen US-Dollar, der Gewinn versiebzehnfachte sich gar auf rund 260 Millionen US-Dollar.

Laut GDI-Forschungsleiterin Karin Frick wird der Trend zum Online-Meeting auch nach der Pandemie bestehen bleiben. Gegenüber der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens SRF sagte sie: «Zoom-Meetings sind schnell, effizient und billiger. Man kann drei Zoom-Meetings machen in der Zeit, in der man sonst vielleicht nur ein Meeting schafft.» Man spare die Zeit für die Anreise, und komme auch schneller auf den Punkt.

Rund die Hälfte aller Meetings, die wir heute über Videokonferenzen organisierten, würden auch in Zukunft online stattfinden, schätzt die Trendforscherin:

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GDI-Trendreport

Sprache: Englisch

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