In Tech We Trust
Nein, Sie sollen keinen Roboter heiraten. Aber es gibt immer mehr Gründe, um im Zweifel eher einem Algorithmus zu vertrauen als einem Menschen. Für die neue Ausgabe von «GDI Impuls» wirft Karin Frick (Leiterin GDI-Research) ein Ausblick Zukunft des vernetzten Lebens.
Dies ist ein Artikel aus der aktuellen Ausgabe von «GDI Impuls»











Confidence:Familiarity: Trust:Abstrakte Systeme






Eine einfache Grafik, möglichst podiumsgeeignet, suchte der IT-Experte Patrick McAfee, als er sich im Frühjahr 2013 auf eine Diskussionsveranstaltung zu Big Data im Business vorbereitete. Dies ist das Ergebnis. Bei geringem Volumen an für die Entscheidung relevanten Daten gibt die Meinung der bestbezahlten Person im Raum den Ausschlag (HiPPO = Highest Paid Person's Opinion). Je mehr Daten in den Entscheidungsprozess eingehen, desto besser wird die Entscheidung, wenn sie auf aus diesen Daten abgeleiteten Analysen und Prognosen basiert. «HiPPOs mögen vieles gut können», schreibt McAfee, «aber sie haben keine guten Kristallkugeln.»

Berechenbares Vertrauen






Künstliche Intelligenz ersetzen Experten





Das Ende des Managements?






Menschen sind merkwürdig. Eigentlich wäre es ja logisch, wenn sie materielle Figuren oder virtuelle Avatare umso mehr akzeptieren, je realistischer die Figur gestaltet ist. Aber so ticken wir nicht: Abstrakte, völlig künstlich aussehende Figuren wirken anziehender und akzeptabler als Figuren, die sehr realistisch aussehen. Dieser 1970 erstmals beschriebene Effekt des «Uncanny Valley» ist für alle Entwickler ein Problem, die menschenähnliche Figuren gestalten müssen, etwa für Filme, Computerspiele oder Roboter. Eine häufig gewählte Lösung ist es deshalb, auf allzu grosse Menschenähnlichkeit zu verzichten – «Shrek» oder «R2-D2» sind Beispiele für diesen Kunstgriff. Vertrauens-Kriterien







Transparenz/Wikisierung/Open Source: Dekommerzialisierung:Distributed Trust:


Wettbewerb: Autorität, Zertifizierung:Controlling-Algorithmen:













Identitäts-Management wird immer wichtiger
Wir werden immer sozialer, auch dank der Digitalisierung. Doch was, wenn sich unsere digitalen und physischen Identitäten in die Quere kommen? Die Präsentation der neuen GDI-Studie «We-Dentity» im Video-Rückblick.