GDI-Podcast: Fermentation, Tech und Lieferketten
Fermentation als alternative Quelle für Proteine zu nutzen, ist nicht neu und doch ist das Thema präsenter denn je. Nur ein Hype? Mitnichten, wenn man die jüngsten Entwicklungen der Industrie berücksichtigt. In der neuen Folge des GDI-Podcast kommen ExpertInnen zu Wort, die zukünftige Nahrungsquellen unter anderem in der Fermentation sehen.

Brot, Schokolade, Kaffee, Salami, Schwarztee oder Sojasauce – alles fermentiert. Die Prozesse der Vergärung und ihr Potential für ein nachhaltigeres Lebensmittelsystem sowie für unser Wohlbefinden wird seit Längerem wissenschaftlich erforscht. Und mit der rasanten Entwicklung der Technologie wird es möglich mit der sog. Präzisionsfermentation, Produkte in Textur, Farbe und Geschmack zu optimieren. Kombiniert mit Bioinformatik und Biotechnologie wird man tierische Proteine ersetzen können. Aber warum müssen zum Beispiel die pflanzlichen Produkte so aussehen und schmecken wie Fleisch?

«Es geht darum, eine Verhaltensänderung herbeizuführen und der breiten Masse der FleischliebhaberInnen eine Alternative zu bieten, die von allen Sinneswahrnehmungen mit dem Original mithalten kann. Und dabei einen Anreiz zu setzen, auf Fleisch zu verzichten, ohne auf etwas verzichten zu müssen», meint GDI-Forscherin Christine Schäfer.

Mehr dazu in der neuen Folge des GDI-Podcast.

GDI-Trendforscherin beim SRF: «Auf Fleisch zu verzichten, ist kein Hype»
Immer mehr Restaurants, die fleischlose Gerichte anbieten, und immer mehr plant-based Produkte im Supermarkt: Auf Fleisch zu verzichten, ist gerade voll im Bewusstsein. Hält sich das, oder doch nur Hype? GDI-Researcherin Christine Schäfer ist sich im SRF-Interview sicher: Der Trend bleibt.