Fred Turner: Was passiert, wenn man Medien befreit
Soziale Medien sollten uns vor dem starken Einfluss der Massenmedien schützen. Stattdessen bringen sie uns Trump ins Wohnzimmer. Und helfen dort, wütende Massen zu mobilisieren. In unserem «Outlook 2017» zeigt Stanford-Professor Fred Turner, warum sich unsere Erwartungen an die neuen Medien nicht erfüllt haben.








Fred Turner ist Professor für Kommunikation an der Stanford Universität und Autor der Bücher «The Democratic Surround: Multimedia and American Liberalism from World War II to the Psychedelic Sixties», «From Counterculture to Cyberculture: Stewart Brand, the Whole Earth Network and the Rise of Digital Utopianism» und «Echoes of Combat: Trauma, Memory, and the Vietnam War». Mehr von Fred Turner zur US-Wahl.

«Outlook 2017»: Vieles am Start ins Jahr 2017 fühlt sich wie eine Zeitenwende an. Neue Konflikte, neue Akteure, neue Risiken. Und, natürlich, neue Chancen. Im Umfeld der Tagung zur Zukunft der Macht fragen wir Referenten und globale Experten, was da ihrer Meinung nach auf uns zukommt. Ihre Antworten ergeben unseren «Outlook 2017».



Justus Haucap: «Regeln sind heute völlig antiquiert
«Ein Verbot bei Beibehaltung der alten Regeln ist der völlig falsche Weg», sagt Justus Haucap, Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie, über den Taxi-Vermittler Uber. Deregulierung würde die Situation der Taxifahrer kaum verändern. Am 27. Januar 2017 spricht er an der «Academy of Behavioral Economics» über Regulierungsfragen in digitalen Märkten.