Food: Vom Kreislauf zum Netzwerk
So war es früher: das Gemüse frisch vom Markt, das warme Brot vom Hausbeck – und Fleisch sowieso nur von der eigenen Kuh. Heute dominieren Grossproduzenten und Massenbetriebe. Was kommt Morgen?

In der Food-Branche herrschte lange die totale Arbeitsteilung: Einer produziert, einer verarbeitet, ein anderer liefert. Und dass die Milch von der Kuh kommt, müssen Kinder in der Schule lernen. So sieht die Wertschöpfungskette aus – oder vielmehr der -kreislauf, denn das Recycling ist ebenfalls wichtiger Bestandteil des Prozesses.

Doch jetzt findet ein Wandel statt. An die Stelle des Wertschöpfungskreislaufs tritt ein Wertschöpfungsnetzwerk: Der Koch bezieht seine Zutaten nicht vom Engros-Markt, sondern holt sie beim Bauern. Aber auch die Konsumenten emanzipieren sich zunehmend. Sie kaufen ihr Gemüse nicht beim Grossverteiler, sondern am Wochenmarkt – oder bauen es selbst an, sei es im Schrebergarten, auf dem Balkon oder direkt in der Küche. Auf die Produktion folgt ohne weitere Zwischenstufen der Konsum.

Die Reorganisation in der Food-Branche betrifft aber nicht nur den Zwischenhandel. Vielmehr sind alle Stufen betroffen. Welche Konzepte gibt es bereits?

3D-Food-Printer:In-Vitro-Fleisch: Vertical Farms:Robot & Drone Delivery:Food Waste Prevention:Nose to Tail:

 

Welche anderen Trends die Food-Welt verändern und wie wahrscheinlich es ist, dass sich diese durchsetzen, lesen sie in der neuen GDI-Studie «European Food Trends Report».

Die Metropolen der Aufmerksamkeit
Eine Metropole ist dann wichtig, wenn sie im Gespräch ist. Doch gibt es keine verlässlichen Kennzahlen für den Anteil einzelner Städte an der globalen Konversation. Das GDI hat mit dem Global City Ranking einen ersten Versuch gestartet und fragt, wie eine Stadt im digitalen Gespräch bleibt.