Fleischfreie Schweiz 2050?
Fleischfreie Schweiz 2050: Klingt gewagt und ist doch ein wahrscheinliches Zukunftsszenario. Denn unseren heutigen Fleischkonsum können wir uns nicht mehr leisten, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen. In einem Arbeitspapier von zehn Schweizer Thinktanks beschreibt das GDI mögliche Schritte.

Klar ist: Es braucht Alternativen zum unbefriedigenden Status Quo. Wegen des Klimas. Wegen Krankheiten. Wegen des Hungers. Und das bei einer wachsenden Weltbevölkerung. Das Gottlieb Duttweiler Institut befasst sich daher intensiv mit neuen Wegen aus dem schädlichen Food-System. So beschreibt es in seinem aktuellen «European Food Trends Report» (Gratis-Download) entlang der gesamten Wertschöpfungskette Szenarien für die Zukunft unserer Ernährung.

Eine zentrale Frage lautet: Welche alternativen Proteinen gibt es schon heute? Und welche sind morgen denkbar? Dies will das GDI an seiner International Food Innovation Conference konkret herausfinden. Nachdem die Cellular Agriculture im vergangenen Jahr im Zentrum stand, befasst sich die Tagung dieses Jahr mit dem Potential der Fermentierung.

Dazu kommen am 15. Juni in Rüschlikon die wichtigsten VordenkerInnen in Rüschlikon zusammen an der zweiten International Food Innovation Conference unter dem Titel «Forward to Fermentation: Brewing the Future of Food».

Das Arbeitspapier «20 Wege aus der Klimakrise» steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Michel Gruber: «Das wird leider zu höheren Kosten führen»
Werden sind die globalen Lieferketten erholen? Auf welche Herausforderungen muss sich der Handel in der Schweiz einstellen? – Michel Gruber, Leiter des Departements Handel bei der Migros, gibt uns im Interview seinen Blick in die Zukunft des Einkaufens.