Ein Chatbot für schwere Stunden
Startup-Gründerin Eugenia Kuyda hat einen Chatbot entwickelt, der nicht nur spricht, sondern auch zuhört. Bereits haben mehr als 100 000 Menschen ihre Sorgen und Freuden mit «Replika» geteilt. Eine Gefahr für die «echte», die Freundschaft im «realen» Leben? Mehr dazu im Video.

«Wir wollten einen Bot erschaffen, der spricht – doch dann sind wir bei einem gelandet, der gut zuhören kann», sagt Eugenia Kuyda, CEO des AI-Startups Luka und Schöpferin des Bots «Replika». Bereits über 100 000 Menschen teilen dort Ängste, Sorgen aber auch Freuden mit einem virtuellen Gegenüber. Oft auch solche, die sie nicht einmal ihren besten Freunden anvertrauen würden. «Replika» fängt Momente ein, in denen wir verletzlich sind.

Es falle uns erstaunlicherweise schwerer, einfache Aufgaben – zum Beispiel einen Tisch im Restaurant zu reservieren – einem Bot zu übertragen, als mit einem solchen über unsere tiefsten Emotionen zu sprechen, stellt Kuyda fest.

Warum das so ist, was ein tragischer Todesfall mit der Idee, ein virtuelles Gegenüber zu schaffen, zu tun hat und wie sich diese in eine erstaunliche Richtung entwickelte, erklärt und erzählt Eugenia Kuyda im Video:

Eugenia Kuyda wird am 15. Europäischen Trendtag vom 13. März 2019 am GDI sprechen. Seien Sie dabei!

GDI Trendtag 2019

Beyond Words: Neue Interfaces für eine neue Kommunikation

Podiumsdiskussion mit Robert Kagan und Lord Adair Turner
Sind wir auf dem Weg zu einer neuen Weltordnung? An der GDI-Abendveranstaltung «Robot Capitalism and The Coming World Disorder» diskutierten der britische Ökonom Lord Adair Turner und der Politologe Robert Kagan über den Einfluss von Robotern auf die Weltwirtschaft, über die Erstarkung Chinas und über die Rolle der USA. Die Podiumsdiskussion ist jetzt als Video abrufbar.