Die Folgen für die Marketing-Branche sind enorm
Beziehungen sind der Treibstoff des nächsten Wirtschaftssystems. Unternehmen sollten sich auf die Relationship Economy einstellen. Wie das geht, erklärt Jerry Michalski in einem Interview – und in einem Seminar im GDI.
Herr Michalski, Sie sind ein Vordenker der Relationship Economy und Technologieexperte. Als Berater haben Sie für IBM, die Wharton School to Blogger (jetzt Google) und eGroups (jetzt YahooGroups) gearbeitet. Vor drei Jahren haben Sie Ihren eigenen Thinktank – REX – gegründet, warum?


Was tut REX?


In den USA organisieren Sie Klausurtagungen für Wirtschaftsführer und Innovatoren. Im Februar 2014 führen Sie einen Executive Workshop bei der GDI durch mit der Bezeichnung «The Future of Customer Relationships» – «Die Zukunft der Kundenbeziehungen». Was können die Teilnehmer, die ja Experten in diesem Bereich sind, erwarten?


Wie sieht die Kundenbeziehung der Zukunft aus?


Was bedeutet dies dann für Marketing- und Markenstrategen?


Ihr Workshop verspricht «humanistischere Modelle für Kundenbeziehungen». Was kann man daraus lernen und was wären unerfüllbare Erwartungen?


Märkte sind Gespräche, behauptet das Cluetrain-Manifest. Unter der Annahme, dass Märkte nun Beziehungen sind, was bedeutet das für Innovationen und Marketing?


Menschliche Interaktionen sind gerade nicht die Domäne von CMOs und CDOs. Was bedeutet Relationship Economy für das Selbstverständnis für den Chief Marketing Officer? Ist dies das Ende oder eine Neuerfindung?


«Menschen mögen es nicht, wenn man sie kultiviert»
Schwache Bindungen sind stark. Das behauptete der US-Soziologe Mark Granovetter vor vierzig Jahren in einem Aufsatz – bis heute der meistzitierte seines Faches. Ein Gespräch über Beziehungspflege in Netzwerken im Jahr 2013.