Alterspflege neu gedacht
Die Alterspflege der Zukunft werde stark von der Nachfrageseite geprägt sein, sagt GDI-Forscherin Christine Schäfer. Wie sich das auf das Leben im Alter auswirken könnte, erläutert sie in der SRF-Sendung «Doppelpunkt» anhand von vier Szenarien.

Wer heute alt wird, will selbständig und selbstbestimmt leben. Alterspflege müsse unter diesen Umständen neu gedacht werden: mehr von der Nachfrageseite und weniger vom Anbieter her, sagt Christine Schäfer in der SRF-Sendung «Doppelpunkt». Schäfer ist Forscherin am GDI und Autorin der Studie «Take Care».

Zukünftig werde man sich nicht mehr nach fixfertigen Angeboten richten müssen, sondern könne seine Pflege ganz nach den eigenen Bedürfnissen zusammenstellen, so Schäfer. In vier Szenarien zeigt die Forscherin, welche Auswirkungen eine individuelle Alterspflege zum Beispiel auf den Alltag einer betagten Frau haben könnten:

Mehr zur Zukunft der Pflege in der GDI-Studie «Take Care – Der Mensch emanzipiert sich vom Betreuungssystem. Das wird die Care-Branche revolutionieren».

Infografik: Wie sich der öffentliche Raum verändert
Der «Amazon-Effekt» hat bei US-Händlern zu zahlreichen Filialschliessungen geführt. Im Gegenzug fordert die Erlebnisgesellschaft mehr Gastronomieangebote. Die Infografik zeigt: ändern sich die Bedürfnisse der Bevölkerung, ändert sich der öffentliche Raum.